Ausgabe Juli 2020

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Liebe Echingerinnen und Echinger,

bei allen Dingen, die wir hier in Eching miteinander unternehmen, gestalten oder entwickeln, ob als Gemeinderäte/Gemeinderätinnen, es braucht immer eine Basis für menschliches Zusammenleben. Die Basis menschlichen Zusammenlebens ist gegenseitige Wertschätzung. Meines Erachtens gehört auch zur Wertschätzung, dass wir uns gemeinsam um unsere Lebensgrundlage kümmern. Manchmal gehört dazu auch das Erinnern an bestimmte Regeln oder Mahnen an eine richtige Kaufentscheidung. Vielleicht schauen Sie einmal darauf, was Sie selbst schon umsetzen und was Sie sich selbst von Anderen wünschen würden. Manche verstehen das als Einmischung, ich verstehe es als Verantwortung gegenüber uns selbst und unseren Mitmenschen.

- Viele beschweren sich, am Hollerner See sei es derzeit viel zu laut und zu viele Partys fänden statt und es bleibe zu viel Müll übrig. Das finde ich auch. Haben Sie schon einmal eine Gruppe junger Menschen angesprochen, dass sie sich freuen, dass sie dort feiern, wie wir das auch in unserer Jugend gemacht haben? Verbunden mit der Bitte, am Ende auch allen Müll wieder mitzunehmen?


- Beschwerden kommen auch immer wieder über zu viele Zigarettenkippen auf den Gehwegen oder in der Natur. Haben Sie schon einmal einen Raucher gebeten, seine Zigarettenkippe wieder mit nach Hause zu nehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen? Die Sendung Planet e. des ZDF hat sich mit dem Thema befasst: Prof. Thomas Novotny von der Universität San Diego warnt: "Schon eine Kippe, aufgelöst in einem Liter Wasser, tötet nach vier Tagen kleine Lebewesen wie Fische. Nikotin hat eine direkte Wirkung - es ist ein Nervengift. Je mehr Kippen in der Natur landen, desto mehr Nikotin wird ausgewaschen und in Stadtgewässer, Seen oder Flüsse weitergeleitet." Verweisen Sie einfach den Raucher darauf, dass er sein eigenes Trinkwasser mit dem Wegwerfen seiner Kippe vergiftet und das der Anderen auch.

- Noch stecken wir mitten in den Corona-Gefahren: Viele Menschen stehen einfach noch zu dicht beieinander und feiern Partys mit einer ungewohnten Anzahl von Menschen wie früher. Wollen wir alle wieder einen Lock-Down? Stellen Sie sich einfach gelegentlich diese Frage. Manche Menschen brauchen länger, um sich mit bestimmten Fragen zu beschäftigen und dann auch richtig danach zu handeln.

- Wollen Sie sich demnächst ein neues Auto kaufen? Welche Entscheidung, so glauben Sie, ist die Richtige? Ein Elektroauto? Ein Erdgasauto mit Biogas? Ein konventionelles Auto?

- Ist es besser regionales Gemüse zu kaufen, Bio Gemüse oder konventionelles Gemüse?

Wenn wir uns diese Fragen stellen und versuchen gute Antworten darauf zu finden, die nicht nur unserem eigenen Interesse dienen, sondern dem Interesse der Menschheit insgesamt, dann kommen wir schnell zur richtigen Lösung. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich Zeit nehmen bestimmte Dinge, die unser direktes Zusammenleben betreffen, zu überdenken und andere Menschen ebenso dazu anzuregen. So leisten wir alle einen kleinen Teil zur Verbesserung unserer eigenen Lebensbedingungen, ja womöglich auch zu einem wirklichen besseren Lebensgefühl, was aber am Ende Großes bewirkt.

Als Demokrat/Demokratin wissen Sie: Die Demokratie, unsere Gesellschaft, lebt nur, wenn wir uns daran beteiligen. Jeder mit dem, was er kann.

Kommen Sie weiter gut durch diese Coronazeiten und ich hoffe, Sie hatten schöne Ferien oder freuen sich darauf!

Mit herzlichen Grüßen

Bertram Böhm
Vorsitzender der Echinger Mitte - Gemeinderat
RA.boehm@t-online.de

Ausgabe Juni 2020

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 Liebe Echingerinnen und Echinger,

nach der Wahl und nach dem Einstieg in die neue Legislaturperiode haben wir uns etwas Ruhe gegönnt. Deshalb heute erst wieder der Bericht der Echinger Mitte für Sie.

Corona hält uns weiter fest im Griff. Die Krise lehrt uns aber auch, dass das Leben für alle endlich ist und wir nur gemeinsam als Gesellschaft weiterkommen. Wie können wir alle miteinander Teil einer Gesellschaft sein und an den Lösungen mitwirken?

Grundlagen einer Gesellschaft sind auf politischer Ebene unsere demokratische Ordnung, die wir ständig weiterentwickeln müssen, und auf "banaler" Ebene, die gegenseitige Wertschätzung, Höflichkeit und ein respektvollen Umgang miteinander. Was einfach klingt, sind aber elementare Wirkgrundsätze einer Gesellschaft.

Auf gegenseitige Wertschätzung und respektvollem Umgang basiert unsere die Demokratie und alle demokratischen Prozesse. Hass und Wut bringen uns nicht weiter. Sie zeigen uns nur auf, dass wir in uns bestimmte Dinge noch nicht gelöst und verarbeitet haben. Wir müssen uns um die Realisierung der vorhandenen Lösungsansätze, insbesondere weiterhin in der Umwelt kümmern.

Am Ende ist wichtig, dass der Großteil unserer Fixkosten uns nicht belastet, wir z. B. unsere eigene Energie als Einzelperson oder Gesellschaft produzieren können, entsprechend die Nahrung und wir alle ein gesichertes Dach über dem Kopf haben. Die Wege dahin sind vielfältig.

Wir können in der aktuellen Situation aber nur erkennen, dass immer wieder sehr große Vermögen von mehreren Millionen Euro vorhanden sind, andere aber am Hungertuch nagen, die Miete nicht mehr bezahlen können oder andere einfache Dinge nicht. Das vorhandene, eigentlich nicht benötigte, Geld, könnte viel wirksamer sein, wenn es wieder zurück in den Kreislauf käme, damit viele Menschen von Ängsten befreit und uns allen ein halbwegs sorgenfreies Leben bereitet. Heute, am 9. Juni 2020, meldete die Süddeutsche Zeitung, dass die Auslandsumsätze der deutschen Wirtschaft (Exporte) um 30 % eingebrochen sind. Geldströme werden uns also aus dem Ausland nicht mehr beglücken, wir werden mehr und mehr in Deutschland selbst uns um die notwendigen Dinge kümmern müssen.

Wir brauchen keine Angst haben. Unsere Nation steht nicht wie nach dem zweiten Weltkrieg mit zerstörten Häusern und einer zerstörten Wirtschaft da. Wir haben genug Platz zum Wohnen und alle Ressourcen, um uns selbst zu ernähren und uns mit Energie zu versorgen. Welches Problem haben wir tatsächlich? Die Insolvenz eines Unternehmens ist ein rein bilanzielles Ereignis und kein tatsächliches. Denn: Das Firmengelände ist immer noch da und auch die Maschinen. Es darf jetzt nur ein anderer das Firmengelände und die Maschinen als Eigentümer nutzen. Das ist der einzige Unterschied.

Halten wir in unserem Denken daher nicht an alten Vorstellungen fest, sondern versuchen ein neues Haus unserer Gesellschaft zu entwerfen, in dem wir alle einen Platz in Sicherheit und Würde finden. Nicht gegeneinander, sondern immer miteinander!

Für unsere Gemeinde gilt das gleiche Rezept. 
Ich wünsche mir, dass wir alle diese Gemeinschaft fühlen und leben - mit Achtsamkeit und gegenseitiger Wertschätzung helfen wir uns gegenseitig.

Ihr
Bertram Böhm
Gemeinderat
Vorsitzender der Echinger Mitte
RA.Boehm@t-online.de
www.echinger-mitte.de
www.mehr-demokratie.de 

Ausgabe März 2020

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Liebe Echingerinnen und Echinger,

ich danke Ihnen für die Echinger Mitte für das ausgesprochene Vertrauen zur Fortsetzung unserer Arbeit im Gemeinderat. Wir hatten zwei Wahlziele: 1. Die Wiederwahl von Sebastian Thaler und 2. eine komfortable Mehrheit für Sebastian Thaler mit einer Steigerung unserer Sitze im Gemeinderat.
Unser erstes Ziel haben wir erreicht: SebastianThaler wurde mit einem glänzenden Ergebnis, besser als zu seiner ersten Wahl, wiedergewählt.
Wir gratulieren Sebastian Thaler ganz herzlich für dieses tolle Ergebnis! Der gemeinsame Wahlkampf mit der SPD, den Grünen, den Bürgern für Eching und uns hat sich ausgezahlt. Wir sind auch als Gemeinschaft zusammengewachsen und haben viele menschliche Seiten unserer Aktiven kennengelernt, die vorher nicht sichtbar waren.Gerade auch in der Schlussphase des Wahlkampfs mit den Schwierigkeiten des sich über uns allen lagernden Problems des Corona-Virus. Danke an alle unermüdlichen Wahlkämpfer!
13 Sitze für die Koalition für Sebastian Thaler ist aber wunderbar. Herzlichen Dank an Sie, liebe Wählerinnen und Wähler!
Was wir als Echinger Mitte nicht ganz geschafft haben, ist, deutlich zu machen, dass wir zwar als eine Liste auftreten mit den Bürgern für Eching und der ÖDP, aber selbstverständlich uns wünschen würden, dass mehr Stimmen auf uns fallen als bei der letzten Kommunalwahl.
Den Grünen gratulieren wir zu dem grandiosen Erfolg, der auch durch die bundesweite tolle Stimmung zu Gunsten der Grünen zu einer Sitzvermehrung von zwei auf fünf Sitze geführt hat. Natürlich muss ich zugeben, dass ich da etwas neidisch bin. Aber die Echinger Mitte ist halt keine Bundespartei mit diesem öffentlichen Profil im Rücken, sondern eine lokal aktive Gruppierung.
Die Bürger für Eching und Echinger Mitte hatten gemeinsam bei der letzten Wahl insgesamt vier Sitze. Jetzt sind es nur noch drei. Wir hoffen, Ihnen in der nächsten Legislaturperiode mehr von uns zeigen zu können, von unserem Profil für mehr Bürgerbeteiligung, energetischer Wende und einer guten Ortsentwicklung. Dazu brauchenwir noch ein paar gute, bekannte Echingerinnen und Echinger, die bei uns mitmachen. Dann werden wir wieder mehr Sitze bekommen. Haben Sie Lust, mitzumachen? Dann melden Sie sich bei uns.
Bei allen Mitbewerbern, insbesondere der CSU und den Freien Wählern, die ohnehin mehr oder weniger andere Argumente hatten, als auch der FDP möchten uns für einen fairen Wahlkampf bedanken. Nach meiner Erinnerung ist nichts un-ter die Gürtellinie gegangen und wir haben im Wesentlichen unsere Argumente ausgetauscht. Das spricht für eine gute Zusammenarbeit im neu zusammengesetzten Gemeinderat.
Bei den zahlreichen ausscheidenden Mitgliedern des Gemeinderats darf ich mich für die Zusammenarbeit in der vergangenen Legislaturperiode bedanken und freue mich mit all den Neuen auf einen guten Austausch und eine gemeinsame Fortentwicklung Echings in unser aller Interesse. In diesem Sinne auch noch einmal herzlichen Dank an alle unsere Wahlhelfer zur Wahl in der Gemeinde, an den Urnen, im Hintergrund und in der Verwaltung selbst sowie auch unseren Wahlkämpfern. Eine tolle Arbeit in schwierigem Fahrwasser. Danke.
Mit herzlichen Grüßen, kommen Sie gut durchdiese Krise und bleiben Sie gesund!

Ihr
Bertram Böhm Vorsitzender der Echinger Mitte RA.Boehm@t-online.de

Ausgabe Februar 2020

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Liebe Wählerinnen und Wähler,

ein Weckruf als Wahlaufruf zur Kommunalwahl am 15. März 2020. Es wird Ihnen nicht entganngen sein, dass Sebastian Thaler seine Wiederwahl, die er sich von Herzen wünscht, an eine Mehrheit im Gemeinderat geknüpft hat. Wir von der Echinger Mitte unterstützen Sebastian Thaler, weil es keine Alternative zu ihm gibt. Das sehen auch die ÖDP, die BfE (Bürger für Eching), die Grünen und die SPD so. Wir haben deshalb eine Allianz geschmiedet, um Sebastian Thaler für Sie, für Eching im Amt zu halten.

Und jetzt kommt Ihre Aufgabe: Die Gruppierungen und Parteien, die Sebastian Thaler unterstützen, haben insgesamt im Gemeinderat einen Stimmenanteil von 10 Gemeinderäten. Der Gemeinderat besteht aus 24 Mitgliedern, so dass wir auf dieser Seite noch mindestens 2 weitere Sitze benötigen. Komfortabel, um Krankheitsfällen vorzubeugen, wären noch weitere 2 Sitze, so dass der Zuwachs auf unserer Seite mindestens 4 Sitze betragen müsste.

Mit unserer Liste, zusammen mit den Bürgern für Eching, der Echinger Mitte und der ÖDP rechnen wir uns gute Chancen aus, unsere Fraktion von 4 auf 8 Sitze zu erhöhen. Schauen Sie sich bitte unsere Liste 8 an. Hier sitzen junge Menschen, interessierte, bereits altgediente Gemeinderäte als auch Unternehmer. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unsere Stimmen nur im Interesse der Bürgerinnen und Bürger Echings, von Ihnen, auszuüben, ohne Fraktionszwang. Uns war in den vergangenen Jahren dieser Fraktionszwang immer ein Dorn im Auge. Geht es doch fast immer nur um Sachentscheidungen und nicht darum, wer den besseren Antrag gerade eingereicht hat.

Am 15. März 2020 haben Sie das Wort – den Stimmzettel in der Hand! Wir wollen Sebastian Thaler auch in der nächsten Legislaturperiode zusammen mit Ihnen unterstützen und brauchen hier Ihre Stimme. Auch wenn Sie sonst gerne CSU oder Freie Wähler gewählt haben - dieses Mal geht es um mehr: Soll Sebastian Thaler weiter Bürgermeister bleiben oder nicht?

Sebastian Thaler hat angekündigt, sich die Annahme des Mandats als Bürgermeister vorzubehalten, wenn keine ausreichende Mehrheit für ihn nach der Wahl im Gemeinderat vorhanden ist. Hier habe ich volles Verständnis für ihn. Denn die ersten Jahre nach dem Wechsel waren für ihn schwer. Nicht nur alte Entscheidungen aufzuheben oder abzuändern, auch zum Neubau des Rathauses oder andere schon angelaufene Projekte, die in der alten Legislaturperiode noch schnell von den alten Mehrheiten eingestielt wurden.

Es hatte sich etwas verändert bei der letzten Kommunalwahl 2014: Von 24 Gemeinderäten und bisher vier Parteien, SPD, CDU, SPD und FDP, kamen drei neue dazu: die Bürger für Eching, die Echinger Mitte und die Grünen. Das hat die Arbeit im Gemeinderat sehr belebt und die Entscheidungen wurden aus meiner Sicht besser, die Zusammenarbeit angenehmer. Das wollen wir fortsetzen, gemeinsam mit der ÖDP, den Bürgern für Eching und der Echinger Mitte.

Unsere Liste ist die Liste 8. Wenn Sie uns toll fin-den, dann einfach oben ankreuzen, wenn sie nur einige unserer Kandidaten toll finden, dann schenken Sie jedem unserer KandidatInnen drei Stimmen.

Vielen Dank!

Ihr
Bertram Böhm, Vorsitzender der Echinger Mitte
E-Mail: RA.Boehm@t–online.de

Ausgabe Januar 2020

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Bertram Böhm:
Welche Vorstellungen haben Sie, um die Bürgerinnen und Bürger mehr in die Ortsentwicklung und das gemeindliche Miteinander einzubinden?

Thaler:
Seit dem ersten Tag ist mir die Information und Einbindung der Bürgerinnen und Bürger das wichtigste Anliegen. Denn erstens wurde ich gewählt, um die Wünsche der Echinger umzusetzen, und zweitens können wir gemeinsam deutlich mehr erreichen. Ein großer Schritt in Richtung einer stärkeren Bürgerbeteiligung war die Einführung des Bürgerhaushalts in 2018. Als partizipativer Haushalt ermöglicht er eine direkte kommunale Bürgerbeteiligung und soll das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Haushaltsgestaltung der Gemeinde wecken.

Dieser Beteiligungshaushalt ermöglicht eine aktive Mitwirkung und trägt dazu bei, dass einzelne Projekte, die den Echingern besonders am Herzen liegen, zeitnah realisiert werden. Hierfür stehen seit 2018 jährlich 50.000 EUR zur Verfügung. Der Bürgerhaushalt soll einerseits die Haushaltstransparenz der Gemeinde verstärken und andererseits Anreiz für ein verstärktes bürgerschaftliches Engagement sein.

In der neuen Wahlperiode des Gemeinderats möchte ich zudem ein Referentenkonzept einführen. Für verschiedene Themenbereiche wie Verkehr, Kultur, Soziales, Senioren, Kinderbetreuung, Jugend, Sport, Energie, Umwelt- und Klimaschutz soll es jeweils eine verantwortliche Person aus dem Gemeinderat geben. Gemeinsam mit dem jeweiligen Referenten möchte ich dann einen Beirat mit Mitgliedern aus der Bürgerschaft einberufen, der sich mit den jeweiligen ak-tuellen örtlichen Entwicklungen beschäftigt und Initiativen in den Gemeinderat einbringen kann.

Dieser Austausch zwischen engagierten Bürgern und der Rathauspolitik soll unser Ortsleben und die Gemeinschaft befruchten.

Bertram Böhm:
Die Echinger Mitte hat 2019 einen Antrag zur Förderung alternativer Energien in den Gemeinderat eingebracht. Im Sinne des Klimaschutzes sollte es ein langfristiges Ziel der Gemeinde sein, energieautark zu werden. Welche Strategie ha-ben Sie hierfür?

Thaler:
Während meines Studiums an der TUMünchen und in den ersten Jahren meiner beruflichen Tätigkeit als Unternehmensberater habe ich mich eingehend mit regenerativen Energien beschäftigt. Die ermutigende Botschaft ist, dass wir eine vollständige Versorgung mit erneuerbaren Energien technisch bereits heute bewerkstelligen könnten. Die traurige Realität ist aber, dass wir in Deutschland aktuell nur rund 40 % der Energie regenerativ erzeugen. So wurden 2019 aufgrund der 10H-Regelung in Bayern nur zwei neue Windräder in Betrieb genommen. Eine Regierung, die sich Energiewende und Klimaschutz auf die Fahne schreibt, sollte auch die nötigen freundlichen Rahmenbedingungen schaffen – das Gegenteil ist der Fall.

Gemeinsam mit Neufahrn betreiben wir ein Heizkraftwerk, in dem Altholz verwertet wird und speisen damit unser kommunales Fernwärmenetz für das Gewerbegebiet und seit 2017 auch für Teile des Echinger Ortskerns. Die Vorkehrungen sind getroffen, um das Neubaugebiet an der Böhmerwaldstraße komplett mit Fern-wärme zu versorgen. Gemeinsam mit der Bürgerenergiegenossenschaft Freising haben wir in den letzten Jahren auf den Dächern beider Grundschulen und des Bauhofs Photovoltaik-Anlagen mit finanzieller Bürgerbeteiligung realisiert. Für Privathaushalte haben wir ein Solarpotentialkataster erstellen lassen, mit dessen Hilfe man die Eignung des eigenen Daches prüfen kann:
www.solare-stadt.de/kreis-freising.