Artikel im Echinger Forum

Ausgabe Oktober 2020

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Was hat die neue Enzyklika von Papst Franziskus mit Gemeinwohl-Ökonomie zu tun?

Was haben wir in Eching damit zu tun?

Mit großer Überraschung habe ich die am 3. Oktober 2020 von Papst Franziskus veröffentlichte Enzyklika gelesen. Papst Franziskus möchte die Aufmerksamkeit nur auf einige Tendenzen der heutigen Welt lenken, welche die Entwicklung einer Geschwisterlichkeit aller Menschen behindern. Er erinnert daran, dass jede Generation sich die Kämpfe und die Errungenschaften der früheren Generationen zu eigen machen und sie zu noch höheren Zielen führen muss. Unmöglich könne man sich mit dem zufrieden geben, was man in der Vergangenheit erreicht hat, und dabei verweilen, es zu genießen, als würden wir nicht merken, dass viele unserer Brüder und Schwestern unter Situationen der Ungerechtigkeit leiden, die uns alle angehen.

Franziskus schreibt weiter, "Offen sein zur Welt" sei ein Ausdruck, den sich die Wirtschaft und die Finanzwelt zu eigen gemacht haben. Dieser Ausdruck beziehe sich ausschließlich auf die Öffnung gegenüber den ausländischen Interessen oder auf die Freiheit der Wirtschaftsmächte, ohne Hindernisse und Schwierigkeiten in allen Ländern zu investieren. Die örtlichen Konflikte und das Desinteresse für das Allgemeinwohl werden von der globalen Wirtschaft instrumentalisiert, um ein einziges kulturelles Modell durchzusetzen.

Die Aussagen von Papst Franziskus sind fast deckungsgleich mit den Grundsätzen der Gemeinwohl-Ökonomie. Die Gemeinwohl-Ökonomie setzt auf ein Wirtschaften, das auf Kooperation statt auf Konkurrenz setzt. Die Ermittlung, welchen Beitrag ein Unternehmen/Gemeinde/Land/Privatperson zum Gemeinwohl leistet, kann über eine Gemeinwohl-Bilanz ermittelt werden. Als Kriterien werden Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz und Mitentscheidung herangezogen.

Seit der Entstehung der Idee mit festeren Rahmen und Beschreibungen durch Christian Felber im Jahre 2010 haben sich ca. 2.000 Unternehmen und 7.000 Personen dieser Bewegung der Gemeinwohl-Ökonomie angeschlossen. Auch ich bin Mitglied dieses Trägervereins, da ich der Meinung bin, dass unsere internationalen Wirtschaftssysteme, so wie sie derzeit existieren, vollständig überholt sind und die Existenzgrundlagen jedes einzelnen Bürgers, selbst des Millionärs oder des Milliardärs, aufs Spiel setzen.

In Deutschland ist der Begriff der "Sozialen Marktwirtschaft" entstanden, der kaum sonst in der Welt existiert. Die Erkenntnisse sind klar: Es muss allen Beteiligten unserer Gesellschaft gut gehen, dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber. Die Gemeinwohl-Ökonomie legt daher besonderen Wert darauf, wie Unternehmen ganz generell wirtschaften. Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet aber auch, dass Unternehmen oder eine Gesellschaft auch eine bestimmte Lebensform pflegen, die gegenseitigen Interessen achten und von gegenseitiger Wertschätzung geprägt sind. Das ist die Basis des Lebens.

Auch Eching kann eine Gemeinwohl-Gemeinde werden und ihre am Ort ansässigen Unternehmen in ein Programm einbinden, das Strahlkraft hat über unsere Ländergrenzen hinaus. Eching war in vielen Bereichen führend und muss es wieder werden, nicht nur durch besondere Bauprojekte wie Schachterlhausen oder soziale Projekte wie das ASZ.

Die Echinger Mitte wird daher demnächst einen Antrag stellen, wonach die Gemeinwohl-Ökonomie in Eching Einzug halten möge.

Schön wäre es, wenn dann möglichst viele Unternehmen im Echinger Gewerbegebiet mitziehen würden.

Ihr
Bertram Böhm 

Ausgabe September 2020

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 Liebe Echingerinnen und Echinger, 

die Echinger Mitte hat einen Antrag in der letzten Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause gestellt, damit Sie als Bürgerinnen und Bürger mehr Mitbestimmungsrechte haben, wenn es in Eching um größere Projekte geht. Dieser Antrag wurde mehrheitlich, mit nur zwei Befürworterstimmen aus unserer Fraktion, abgelehnt.

Ich finde es sehr schade, dass die meisten Gemeinderäte Sie nicht beteiligen wollen an der Mitbestimmung originärer Belange in der Gemeinde.

Wir haben in Eching große Bauvorhaben gehabt, wie zum Beispiel den Rathausumbau oder den Feuerwehrbau, der viele Millionen verschlungen hat, ohne dass nur ein einziger Bürger, mit Ausnahme der 24 Gemeinderäte, hätte seine Meinung wirksam in den Ring werfen können. Wichtige Entscheidungen müssen durch die Bürgerinnen und Bürger, durch Sie alle, entschieden werden und nicht nur von 24 Menschen einer 14.000-Einwohner–Gemeinde.

Für mich schwingt da eine gewisse Arroganz mit – wir, die Gemeinderäte, wissen es ohnehin besser. In der letzten Ausgabe des Echinger Forums kritisierte die FDP unseren Antrag. Die FDP weiß immer noch nicht, scheinbar, wer der Souverän ist. Nicht der Gemeinderat, sondern Sie, die Bürgerinnen und Bürger, Sie, liebe Leserin, lieber Leser, Sie sind der Souverän und müssen die wichtigen Dinge in unserer Gemeinde entscheiden. Jedenfalls sollten Sie die Möglichkeit dazu haben.

Leider hat sich die Demokratie nicht von unten entwickelt, sondern wir müssen Stück für Stück alte Denkmuster abbauen lernen, die noch vom Gottesgnadentum der Kaiser und Könige stammen. Die letzten Jahrhunderte wurden dazu verwendet, so manches einfältige Gedankengut abzuschaffen und in modernes Denken, freies Denken zu wandeln. vielleicht schafft es die FDP in der nächsten Legislaturperiode.

Falls Sie Interesse haben, mehr zu entwickeln an Bürgerbeteiligung, dann schauen Sie auf die Webseite www.Buergerrat.de.Werden Sie gerne auch Mitglied bei Mehr Demokratie. Dem Bundestag hat die Aktion für Mehr Demokratie zum Bürgerrat „Demokratie“ so gut gefallen, dass der Bundestag Mehr Demokratie e.V. nunmehr beauftragt hat, einen neuen Bürgerrat durchzuführen mit dem Thema „Deutschlands Rolle in der Welt“. Als Mitglied des Bundesvorstands von Mehr Demokratie bin ich stolz darauf, dass es uns gelungen ist, den Ältestenrat des Bundestages davon zu überzeugen, die Bürgerinnen mehr und mehr zu beteiligen. Ganz im Sinne von Willy Brandts Idee „Wir wollen mehr Demokratie wagen“ aus seiner Regierungserklärung vom Herbst 1969. Es wird Zeit, dass sich wirklich etwas ändert.

Falls Sie mehr Informationen wünschen, dann rufen Sie mich gerne an: 089/32714713. Ich erzähle Ihnen ein bisschen mehr dazu.

Mit herzlichen Grüßen und einen schönen Herbst

Ihr
Bertram Böhm,
Gemeinderat Vorsitzender der Echinger Mitte
RA.Boehm@t-online.de 

Ausgabe August 2020

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Liebe Echingerinnen und Echinger,

wir haben einen wunderbaren Sommer mit heißen Tagen und auch ein bisschen mehr Regen, als im Vorjahr. Es sieht ganz nach einem goldenen Herbst aus.

Politisch ist die Großwetterlage immer noch mit Corona belastet. Wir müssen sehen, dass wir aus diesem Kreislauf wieder herauskommen. Allerdings ist unsere eigene Vorsorge mit Abstand und Masken in öffentlichen Räumen, in denen die Abstände unterschritten werden können, noch immer die beste Maßnahme für uns alle. Auf der anderen Seite wäre es auch wichtig, wenn die strengen Maßnahmen möglich schnell wieder aufgehoben werden, um einen halbwegws vernünftigen Alltag zu gewährleisten.

Viele Trittbrettfahrer, Gefahrleugner und sonstige Rechte oder linke Chaoten, die nun mehr auf "mehr Demokratie" pochen, obwohl sie etwas anderes meinen, haben jetzt die Gelegenheit, wenn wir nicht wieder zu normalen Zuständen zurückkehren, ihr Süppchen auf dem Feuer zu kochen. Kürzlich wurde mir eine Zeitschrift in den Briefkasten geworfen, wonach angeblich am 01. August circa 1,3 Millionen Menschen auf der Straße in Berlin gewesen sein sollen. Man bezog sich auf eine offizielle Mitteilung der Polizei. Typisch für die Menschen, die "Lügenpresse" rufen und selbst permanent die Wahrheit verdrehen. In dieser Zeitung stand dann zwar richtigerweise, dass die Information aus einer Pressequelle stammt (ein einfaches Bild aus dieser Notiz). Diese bezog sich aber wieder auf eine angebliche Pressemitteilung. Aufgeklärt wurde aber nicht, dass die Information tatsächlich nicht von der Polizei stammt, sondern eben aus einer dritten Pressemitteilung. Schaut man bei der Polizei direkt nach, dann findet man Angaben von 20 - 30.000 Teilnehmern. Zitat aus dem Polizeibericht: "Dort begann gegen 15:00 Uhr unter dem Motto "Tag der Freiheit: Das Ende der Pandemie" eine Kundgebung, bei der sich gut 20.000 Personen versammelten.".

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.968142.php 

Lassen wir uns also nicht beunruhigen, sondern versuchen bei Tatsachen zu bleiben.

Bezeichnend für eine Normalisierung bei uns ist auch, dass das Landratsamt wieder normal arbeitet und auch die Verwaltung der Gemeinde Eching. Wir haben den Umgang mit der Krise gelernt und sehen, dass das vorsichtige Handeln, auch wenn wir es manchmal als überzogen empfanden, uns gut getan hat. In Großbritanien ist zum Beispiel im Vergleichszeitraum zu Deutschland die Wirtschaftsleistung um 20 % eingebrochen, in Deutschland nur um 10 %. Bleiben wir dran.

Wer in den letzten Wochen einmal im Baugebiet Eching West vorbeigeschaut hat, hat gesehen, dass die ersten Wohnungsbauten schon im zweiten Geschoss angelangt sind und demnächst wohl ihren Abschluss finden. Die Bodenpreise werden sich trotz Pandemie nicht verringern, sodass wir in der Gemeinde weiter daran arbeiten, preiswerten Wohnraum zu schaffen. Auch im Baugebiet Eching West wird kommunaler Wohnungsraum geschaffen, mit dem wir in der Gemeinde einen Großteil der Grundstücke zur Eigenverwaltung behalten. Wie man in der Stadt Wien sieht, wirkt sich diese Bauleistung erheblich auf die Mietpreise aus. Das dient uns allen. Wohnen ist ein Grundrecht wie Nahrung oder Bildung.

Allen schulpflichtigen Kindern und Studenten, die ins neue Semester oder in das neue Schuljahr einsteigen viel Erfolg und möglichst viel Normalität!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr
Bertram Böhm
Vorsitzender der Echinger Mitte
Ra.Boehm@t-online.de

Ausgabe Juli 2020

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Liebe Echingerinnen und Echinger,

bei allen Dingen, die wir hier in Eching miteinander unternehmen, gestalten oder entwickeln, ob als Gemeinderäte/Gemeinderätinnen, es braucht immer eine Basis für menschliches Zusammenleben. Die Basis menschlichen Zusammenlebens ist gegenseitige Wertschätzung. Meines Erachtens gehört auch zur Wertschätzung, dass wir uns gemeinsam um unsere Lebensgrundlage kümmern. Manchmal gehört dazu auch das Erinnern an bestimmte Regeln oder Mahnen an eine richtige Kaufentscheidung. Vielleicht schauen Sie einmal darauf, was Sie selbst schon umsetzen und was Sie sich selbst von Anderen wünschen würden. Manche verstehen das als Einmischung, ich verstehe es als Verantwortung gegenüber uns selbst und unseren Mitmenschen.

- Viele beschweren sich, am Hollerner See sei es derzeit viel zu laut und zu viele Partys fänden statt und es bleibe zu viel Müll übrig. Das finde ich auch. Haben Sie schon einmal eine Gruppe junger Menschen angesprochen, dass sie sich freuen, dass sie dort feiern, wie wir das auch in unserer Jugend gemacht haben? Verbunden mit der Bitte, am Ende auch allen Müll wieder mitzunehmen?


- Beschwerden kommen auch immer wieder über zu viele Zigarettenkippen auf den Gehwegen oder in der Natur. Haben Sie schon einmal einen Raucher gebeten, seine Zigarettenkippe wieder mit nach Hause zu nehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen? Die Sendung Planet e. des ZDF hat sich mit dem Thema befasst: Prof. Thomas Novotny von der Universität San Diego warnt: "Schon eine Kippe, aufgelöst in einem Liter Wasser, tötet nach vier Tagen kleine Lebewesen wie Fische. Nikotin hat eine direkte Wirkung - es ist ein Nervengift. Je mehr Kippen in der Natur landen, desto mehr Nikotin wird ausgewaschen und in Stadtgewässer, Seen oder Flüsse weitergeleitet." Verweisen Sie einfach den Raucher darauf, dass er sein eigenes Trinkwasser mit dem Wegwerfen seiner Kippe vergiftet und das der Anderen auch.

- Noch stecken wir mitten in den Corona-Gefahren: Viele Menschen stehen einfach noch zu dicht beieinander und feiern Partys mit einer ungewohnten Anzahl von Menschen wie früher. Wollen wir alle wieder einen Lock-Down? Stellen Sie sich einfach gelegentlich diese Frage. Manche Menschen brauchen länger, um sich mit bestimmten Fragen zu beschäftigen und dann auch richtig danach zu handeln.

- Wollen Sie sich demnächst ein neues Auto kaufen? Welche Entscheidung, so glauben Sie, ist die Richtige? Ein Elektroauto? Ein Erdgasauto mit Biogas? Ein konventionelles Auto?

- Ist es besser regionales Gemüse zu kaufen, Bio Gemüse oder konventionelles Gemüse?

Wenn wir uns diese Fragen stellen und versuchen gute Antworten darauf zu finden, die nicht nur unserem eigenen Interesse dienen, sondern dem Interesse der Menschheit insgesamt, dann kommen wir schnell zur richtigen Lösung. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich Zeit nehmen bestimmte Dinge, die unser direktes Zusammenleben betreffen, zu überdenken und andere Menschen ebenso dazu anzuregen. So leisten wir alle einen kleinen Teil zur Verbesserung unserer eigenen Lebensbedingungen, ja womöglich auch zu einem wirklichen besseren Lebensgefühl, was aber am Ende Großes bewirkt.

Als Demokrat/Demokratin wissen Sie: Die Demokratie, unsere Gesellschaft, lebt nur, wenn wir uns daran beteiligen. Jeder mit dem, was er kann.

Kommen Sie weiter gut durch diese Coronazeiten und ich hoffe, Sie hatten schöne Ferien oder freuen sich darauf!

Mit herzlichen Grüßen

Bertram Böhm
Vorsitzender der Echinger Mitte - Gemeinderat
RA.boehm@t-online.de

Ausgabe Juni 2020

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 Liebe Echingerinnen und Echinger,

nach der Wahl und nach dem Einstieg in die neue Legislaturperiode haben wir uns etwas Ruhe gegönnt. Deshalb heute erst wieder der Bericht der Echinger Mitte für Sie.

Corona hält uns weiter fest im Griff. Die Krise lehrt uns aber auch, dass das Leben für alle endlich ist und wir nur gemeinsam als Gesellschaft weiterkommen. Wie können wir alle miteinander Teil einer Gesellschaft sein und an den Lösungen mitwirken?

Grundlagen einer Gesellschaft sind auf politischer Ebene unsere demokratische Ordnung, die wir ständig weiterentwickeln müssen, und auf "banaler" Ebene, die gegenseitige Wertschätzung, Höflichkeit und ein respektvollen Umgang miteinander. Was einfach klingt, sind aber elementare Wirkgrundsätze einer Gesellschaft.

Auf gegenseitige Wertschätzung und respektvollem Umgang basiert unsere die Demokratie und alle demokratischen Prozesse. Hass und Wut bringen uns nicht weiter. Sie zeigen uns nur auf, dass wir in uns bestimmte Dinge noch nicht gelöst und verarbeitet haben. Wir müssen uns um die Realisierung der vorhandenen Lösungsansätze, insbesondere weiterhin in der Umwelt kümmern.

Am Ende ist wichtig, dass der Großteil unserer Fixkosten uns nicht belastet, wir z. B. unsere eigene Energie als Einzelperson oder Gesellschaft produzieren können, entsprechend die Nahrung und wir alle ein gesichertes Dach über dem Kopf haben. Die Wege dahin sind vielfältig.

Wir können in der aktuellen Situation aber nur erkennen, dass immer wieder sehr große Vermögen von mehreren Millionen Euro vorhanden sind, andere aber am Hungertuch nagen, die Miete nicht mehr bezahlen können oder andere einfache Dinge nicht. Das vorhandene, eigentlich nicht benötigte, Geld, könnte viel wirksamer sein, wenn es wieder zurück in den Kreislauf käme, damit viele Menschen von Ängsten befreit und uns allen ein halbwegs sorgenfreies Leben bereitet. Heute, am 9. Juni 2020, meldete die Süddeutsche Zeitung, dass die Auslandsumsätze der deutschen Wirtschaft (Exporte) um 30 % eingebrochen sind. Geldströme werden uns also aus dem Ausland nicht mehr beglücken, wir werden mehr und mehr in Deutschland selbst uns um die notwendigen Dinge kümmern müssen.

Wir brauchen keine Angst haben. Unsere Nation steht nicht wie nach dem zweiten Weltkrieg mit zerstörten Häusern und einer zerstörten Wirtschaft da. Wir haben genug Platz zum Wohnen und alle Ressourcen, um uns selbst zu ernähren und uns mit Energie zu versorgen. Welches Problem haben wir tatsächlich? Die Insolvenz eines Unternehmens ist ein rein bilanzielles Ereignis und kein tatsächliches. Denn: Das Firmengelände ist immer noch da und auch die Maschinen. Es darf jetzt nur ein anderer das Firmengelände und die Maschinen als Eigentümer nutzen. Das ist der einzige Unterschied.

Halten wir in unserem Denken daher nicht an alten Vorstellungen fest, sondern versuchen ein neues Haus unserer Gesellschaft zu entwerfen, in dem wir alle einen Platz in Sicherheit und Würde finden. Nicht gegeneinander, sondern immer miteinander!

Für unsere Gemeinde gilt das gleiche Rezept. 
Ich wünsche mir, dass wir alle diese Gemeinschaft fühlen und leben - mit Achtsamkeit und gegenseitiger Wertschätzung helfen wir uns gegenseitig.

Ihr
Bertram Böhm
Gemeinderat
Vorsitzender der Echinger Mitte
RA.Boehm@t-online.de
www.echinger-mitte.de
www.mehr-demokratie.de 

Ausgabe März 2020

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